Ausgleichsabgabe



Unsere Arbeit ist nach § 142 SGB IX anerkannt.


§ 142 SGB IX Anerkennungsverfahren

WerkstĂ€tten fĂŒr behinderte Menschen, die eine VergĂŒnstigung im Sinne dieses Kapitels in Anspruch nehmen wollen, bedĂŒrfen der Anerkennung. Die Entscheidung ĂŒber die Anerkennung trifft auf Antrag die Bundesagentur fĂŒr Arbeit im Einvernehmen mit dem ĂŒberörtlichen TrĂ€ger der Sozialhilfe. Die Bundesagentur fĂŒr Arbeit fĂŒhrt ein Verzeichnis der anerkannten WerkstĂ€tten fĂŒr behinderte Menschen. In dieses Verzeichnis werden auch ZusammenschlĂŒsse anerkannter WerkstĂ€tten fĂŒr behinderte Menschen aufgenommen.

Nach § 140 dieses Gesetzes ist der Auftraggeber berechtigt, 50% des auf die Arbeitsleistung entfallenden Teils des Rechnungsbetrages auf die jeweils zu zahlende Ausgleichsabgabe in Abzug zu bringen.


§ 140 SGB IX Anrechnung von AuftrÀgen auf die Ausgleichsabgabe

(1) Arbeitgeber, die durch AuftrĂ€ge an anerkannte WerkstĂ€tten fĂŒr behinderte Menschen zur BeschĂ€ftigung behinderter Menschen beitragen, können 50 vom Hundert des auf die Arbeitsleistung der Werkstatt entfallenden Rechnungsbetrages solcher AuftrĂ€ge (Gesamtrechnungsbetrag abzĂŒglich Materialkosten) auf die Ausgleichsabgabe anrechnen. Dabei wird die Arbeitsleistung des Fachpersonals zur Arbeits- und Berufsförderung berĂŒcksichtigt, nicht hingegen die Arbeitsleistung sonstiger nichtbehinderter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Bei WeiterverĂ€ußerung von Erzeugnissen anderer anerkannter WerkstĂ€tten fĂŒr behinderte Menschen wird die von diesen erbrachte Arbeitsleistung berĂŒcksichtigt. Die WerkstĂ€tten bestĂ€tigen das Vorliegen der Anrechnungsvoraussetzungen in der Rechnung.
(2) Voraussetzung fĂŒr die Anrechnung ist, dass
1. die AuftrĂ€ge innerhalb des Jahres, in dem die Verpflichtung zur Zahlung der Ausgleichsabgabe entsteht, von der Werkstatt fĂŒr behinderte Menschen ausgefĂŒhrt und vom Auftraggeber bis spĂ€testens 31. MĂ€rz des Folgejahres vergĂŒtet werden und
2. es sich nicht um AuftrĂ€ge handelt, die TrĂ€ger einer Gesamteinrichtung an WerkstĂ€tten fĂŒr behinderte Menschen vergeben, die rechtlich unselbstĂ€ndige Teile dieser Einrichtung sind.
(3) Bei der Vergabe von AuftrĂ€gen an ZusammenschlĂŒsse anerkannter WerkstĂ€tten fĂŒr behinderte Menschen gilt Absatz 2 entsprechend.

ErmĂ€ĂŸigte Mehrwertsteuer

Als anerkannte Werkstatt stellen wir entsprechend dem Umsatzsteuergesetz und der Abgabenverordnung Endverbrauchern einen verwendeten Mehrwertsteuersatz in Höhe von 7% in Rechnung.